Minnesänger Herrand

Ich bin in Wildon, direkt unter der Ruine des ehemaligen Schlosses der Wildonier, wo der Minnesänger Herrand von Wildon lebte, aufgewachsen. Der Wildoner Kreis, in dem meine Schwester Gabriele Neuwirth engagiert ist, bemüht sich seit einiger Zeit, Herrand von Wildon wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. Da es keine eigene Herrand-Homepage gibt, hat sie das Material, das sie gesammelt hat, Dokus, Fotos und Links, in das Menü „Minnesänger Herrand“ auf meiner Homepage gepackt. Spannend!

Ebenso spannend meine Erzählung über Herrand und seine Frau Perchta in meinem Buch „Sonnseitig.Schattseitig“

http://annaaldrian.at/?page_id=79

In meiner Erzählung geht es um Herrands Versnovelle „Von den Katzen“. Sie wurde von Franz Zebinger komponiert und als Weltliches Oratoriums bereits zweimal in Wildon aufgeführt. Der Chor singt in Mittelhochdeutsch, die Übertragung liest Johannes Silberschneider.

Davon gibt es jetzt auch eine CD, die sehr gut anzuhören ist und sich als Geschenk oder Mitbringsel wunderbar eignet:

Preis: 15 €, inklusive Verpackung + Porto
Bestellung: Wildoner Kreis/Obfrau Susanna
Innerhofer, Telefon 0664 88935702
E-Mail: wildonerkreis.herrand-CD@gmx.at
Konto: AT62 2081 5000 4236 1733

Die CD wurde bei der Uraufführung 2019 aufgenommen.
Musik: Franz Zebinger, Text Herrand von Wildon und Übertragung von Walter Zitzenbacher.
Chor und Orchester der Herrand von Wildon-Musikschule, ALEA-Ensemble.
Der Chor singt in Mittelhochdeutsch, die Übertragung liest Johannes Silberschneider.
Solistinnen und Solist:
Birgitta Wetzl, Sopran
Klaudia Tandl, Mezzosopran
Daniel Johannsen, Tenor
Dirigent: Hans Assinger

BEJUBELTE AUFFÜHRUNG DES WELTLICHEN ORATORIUMS
„DIE KATZE“ IM JULI 2022

Am 2. Juli 2022 wurde das Weltliche Oratorium „Die Katze“ – Text Minnesänger Herrand von Wildon, Musik Franz Zebinger – in der Wildoner Pfarrkirche glanzvoll aufgeführt.

Hier die Rezension von Walther Neumann in der Kleinen Zeitung:

2022_Wildon_Herrand-Oratorium_KleineZeitung_Kritik

Dieses Foto zeigt die Sopranistin Birgitta Wetzl als Sonne. Und noch viel mehr Fotos des Fotografen Alireza Mosfegh hier:

https://photos.google.com/?pli=1

Das war die Ankündigung.

Und hier das Maienlied, erschienen in der Kleinen Zeitung vom 1. 5. 2020

Die Katze_14.09.2019_20 Uhr_Pfarrkirche Wildon_Einladung

WENN DIE DICHTUNG EINES MINNESÄNGERS IN MUSIK VERWANDELT – und großartig aufgeführt wird, entsteht eine neue Begeisterung für den Minnesänger Herrand von Wildon.  Hier ein Bericht über die Uraufführung des Oratoriums „Die Katze“, Text Minnesänger Herrand von Wildon, Musik Franz Zebinger, am 14. September 2019 in der Pfarrkirche Wildon.

Herrands Katze fing sich das Wildoner Publikum
Einmaliges Gesamtkunstwerk „Die Katze“ uraufgeführt

„So etwas hat es in Wildon noch nie gegeben“, zeigte sich ein gestander Wildoner hingerissen: Im frühbarocken Ambiente der übervollen Pfarrkirche entwickelte sich am vergangenen Samstagabend ein Gesamtkunstwerk nach der Idee, der Gestaltung und Regie von Susanna Innerhofer, der Leiterin des Wildoner Kreises. Der steirische Komponist Franz Zebinger schuf auf Grundlage der mittelhochdeutschen Verserzählung und der Lieder des Minnesängers Herrand von Wildon ein Oratorium. EinWerk mit eingängigen Melodien, abgelöst von kühnen Harmonien. Eine große Herausforderung für die Chorgemeinschaft der Herrand von Wildon-Musikschule, die mit unglaublicher Bravour gemeistert wurde. Ergebnis intensiver Chorarbeit unter dem Dirigenten Hans Assinger, der das ALEA-Ensemble, das Herrand-Orchester, Chor und Solisten zu einer einmaligen Hochleistung führte. Die Solisten von hohem sängerischen Niveau, die in Mittelhochdeutsch sangen, bezauberten das Publikum durch Spielfreude, Humor und durch phantastische Kostüme: Den eitlen Kater gab der Tenor Daniel Johannsen, in den weiteren Rollen wechselten sich Birgitta Wetzl, Sopran, und Klaudia Tandl, Mezzosopran, ab

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. Launig-trocken las der Schauspieler Johannes Silberschneider von der Kanzel herab Herrands Verserzählung „Von der katzen“, die Walter Zitzenbacher vom Mittelhochdeutsch in die heutige Sprache übertragen hatte.

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Mezzosopranistin Klaudia Tandl als Nebel.

Foto: Zebinger

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Sopranistin Birgitta Wetzl als Wind.

Foto: Zebinger

Fulminante Uraufführung des Stückes „Die Katze“in der Pfarrkirche Wildon. Links die Solistinnen Wetzl und Tandl, rechts der Tenor Johannsen, dahinter die Chorgemeinschaft, das Herrand-Orchester und das Ensemble ALEA.

Foto: Zebinger

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Der Schauspieler Fritz Silberschneider als Kanzelredner bei der Uraufführung des Oratoriums „Die Katze“ in der Wildoner Pfarrkirche.

Foto: Zebinger

DAS PROGRAMMHEFT ZUR URAUFFÜHRUNG

bringt spannende Beiträge:

Christian Teissl, der Herrand-Forscher, zeigt die Bedeutung des Minnesängers für die Weltliteratur.

Werenfried Hofmeister, Initiator und Obmann des Literaturpfadevereins, schreibt über Herrands Versnovelle „Die Katze“

Susanna Innerhofer, Obfrau des Wildoner Kreises, berichtet die Entstehungsgeschichte der Uraufführung.

Franz Zebinger führt in die Komposition ein.

Dazu finden Sie die Porträts des Komponisten, der Solisten und des Dirigenten.

Und natürlich die Vorwörter der fördernden Politiker.

Hier zum Downloaden:
2019 Herrand Programmheft

UND IN ANNA ALDRIANS BUCH EINE HERRAND-ERZÄHLUNG,
DIE DIE HISTORIE AUF DEN KOPF STELLT

Das Oratorium „Die Katze“ basiert auf Herrands Versnovelle „Von der katzen“.„Katze und Kater“ spielen auch die Hauptrolle in der zauberhaften Erzählung „Von der Katzen“ in Anna Aldrian Buch „Sonnseitig.Schattseitig”. Spannend dabei: Was Perchta, die Gattin Herrands und Tochter des Minnesängers Ulrich von Liechtenstein, mit dieser Dichtung zu tun hat.

Zum Buch: http://annaaldrian.at/?page_id=79

Anna Aldrian_Sonnseitig.Schattseitig_Cover

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ANNA ALDRIANS FRECHER RAP ÜBER HERRAND VON WILDON, den sie beim großen Wildoner Herrandest im Herbst 2018 brachte, FINDEN SIE HIER IN DIESEM MENÜ ALS TEXT UND IN AUSSCHNITTEN AUF EINEM VIDEO, DAZU EINEN BILDBERICHT UND LINKS ZU FOTOS.

DIE DEM RAP ZUGRUNDELIEGENDE ERZÄHLUNG VON ANNA ALDRIAN: Herrands „Katze und Kater“ spielen auch die Hauptrolle in der zauberhaften Erzählung „Herrand und Perchta“ in meinem Buch „Sonnseitig.Schattseitig”. Spannend dabei: Was Perchta, die Gattin Herrands und Tochter des Minnesängers Ulrich von Liechtenstein, mit dieser Dichtung zu tun hat. Zum Buch: http://annaaldrian.at/?page_id=79  

DER HERRAND-RAP

Herrand Rap_Anna Aldrian

Als „persönliches Highlight“ bezeichnete Eugen Fasching, der Obmann des „Grazer Männerchors 1867“ den frechen Herrand-Rap, mit dem Anna Aldrian beim Wildoner Herrand-Fest begeisterte. 800 Jahre liegen zwischen der Dichtung Herrands und dem Rap, doch auch Herrand war oft respektlos witzig. Gerald Jahrbacher und Karl Pirsch von der Wildoner Bühnengemeinschaft begleiteten den Rap, der sich spannungsreich in die Lieder des Männergesangvereines Wildon/Grazer Männerchor 1867 einfügte. Gerappt wurde am Sonntag, 14. Oktober 2018, im Hof von Anna Aldrians Heimathaus auf der Gassleitn im Oberen Markt Wildon. Der Text vom Rap:   Ein Teil vom Rap auf YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=Jv7yLsCneMo

Foto-Links zum Herrand-Fest: Diese Fotos danken wir Kurt Maritschnegg: https://photos.google.com/share/AF1QipP1Np_DJjagvhsB65SQe4GhrJMKG6Jar1s-a6mkako_Rhwr75JhK-cRJHTKpTPETA?key=OU9yVGcxa3AtYmdnRVNUbV9QOWhjb1NuVk55X2x Diese Fotos danken wir Gerhard Weiss/Pfarre Wildon/Bildergalerie: http://www.pfarre-wildon.at Diese Fotos danken wir Martina Roscher vom Kulturpark Hengist: http://www.hengist.at/aktuelles/startseiten-artikel/202-rückblick-herrandfest-in-wildon.html

Schloss Wildon und Herrand_honorarfrei

LITERATURPFAD

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Viele Menschen besuchen den Literaturpfad zu Herrands fabelhaften Schlüsseltext „Die Katze“: Der beginnt wenige Meter von seiner Ausstellung entfernt vor dem Schloss Wildon. Einen besseren Platz zum Wiederankommen in seiner Heimat hätte sich Herrand von Wildon kaum wünschen können… Der Literaturpfad ist zu jeder Jahreszeit zu erwandern. Gut geeignet auch für Kinder. Er beginnt beim Schloss und endet mit der Station VII beim Badesee-Parkplatz neben der Bundesstraße. Der Pfad führt vom Schloss Wildon/Gemeindeamt durch den Torbogen zum Schlossbergaufgang. Oben zweigt er rechts ab (I) und verläuft weiter Am Schloßberg (II) bis zur Kreuzung nach der Kapelle. Von dort geht es rechts hinunter in Richtung Markt (III–IV) mit zwei Abstechern zur Waldbühne (V) und in die Gassleitn (VI). Unten an der Hauptstraße gelangt man links zur Kainachbrücke und dort beim Parkplatz rechts nach der Brücke ist die Station VII (Standort leicht verändert).

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Bild oben und nebenan: Die Station VI des Literaturpfades: Der Kater will die Maus heiraten.
Wildon, Oberer Markt 93.

Foto: Kurt Maritschnegg       Plan und Infos: http://www.hengist.at/images/fotos/Startseite/steirische_literaturpfade_des_mittelalters.pdf https://literaturpfade.uni-graz.at/de/pfade/wildon/ Zum Literaturpfad gibt es auch einen Arbeitskoffer für Schulen https://gams.uni-graz.at/o:lima.8/INFO

DIE DREI LIEDER VON HERRAND (Quelle: Wernfried Hofmeister, Die steirischen Minnesänger. Edition, Übersetzung, Kommentar. Göppingen 1987). Herrand Lied I_Edition Wernfried Hofmeister 1987       Herrand Lied II_Edition Wernfried Hofmeister 1987     Herrand Lied III_Edition Wernfried Hofmeister 1987_NEUER SCAN

Die Nachdichtung des Lied III von Christian Teissl: Freude möge nun erfassen alle beide, Frau und Mann. Trübsinn, du musst von mir lassen, denn die Maienzeit bricht an! Hell erglänzt die weite Welt; kleine Vöglein hört man singen in den Auen, auf dem Feld. Sie frohlocken, wenn die Sonne früh am Morgen wiederkehrt. Was bereitet solche Wonne wie die Rose, taubeschwert? Nur die Frau, an Schönheit reich; ihre zierliche Gestalt kommt der edlen Rose gleich. Blick um Blick erblüht die Liebe, strahlt und strömt ins Herz hinein. Heimlich flüstert Lieb zur Liebe: „Wann, sag, darf ich bei dir sein?“ Dieses Liedchen hat gesungen vor dem Wald ein Vögelein.  

WAS CHRISTIAN TEISSL ÜBER HERRAND IM HENGIST-MAGAZIN GESCHRIEBEN HAT: Teissl Christian_Herrand als Minnesaenger_HENGIST-Magazin 2017_2   IN DEN „LITERARISCHEN VERORTUNGEN“ Hofmeister_Wernfried_Literarische_Verortungen_Cover finden Sie neue Texte zu den Schauplätzen mittelalterlicher Literatur in der Steiermark und in Slowenien. Unter der Herausgabe von Wernfried Hofmeister schreiben Frederik Frans Mellak, Andreas Unterweger und Christian Teissl zu Herrand von Wildon. Ich schreibe in diesem Buch über „GRÄFIN CLEMENTINA – STIMME AUS DEM PARADIES“ Gräfin Clementia, die frühverstorbene erste Frau des Minnesängers Hugo von Montfort nimmt dessen „Paradiesrede“ zum Anlass, um ihm aus der anderen Welt her die Leviten zu lesen.   https://www.editionkeiper.at/shop/produkt/literarische-verortungen/

DER KLASSIKER ÜBER HERRAND VON WILDON von Walter Zitzenbacher „Herrand von Wildon” (im Antiquariat erhältlich) Walter Zitzenbacher_Herrand von Wildon_Cover        

AUSGEZEICHNETES LEHRMATERIAL ZU HERRAND gibt es im Arbeitskoffer für Schulen: https://gams.uni-graz.at/o:lima.8/sdef:TEI/get?mode=material darunter auch ein Comic https://gams.uni-graz.at/context:lima.herrand/COPY2

Weitere Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Herrand_II._von_Wildon https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_H/Herrand_von_Wildon.xml https://www.deutsche-biographie.de/sfz30237.html

BILDER VON HERRAND VON WILDON Herrand von Wildon in der Heidelberger Liederhandschrift http://heidicon.ub.uni-heidelberg.de/pool/palatina/sig/germ.%20848

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Herrand von Wildon als Schlussstein in der Pfarrkirche St. Stefan ob Stainz. Foto: Wernfried Hofmeister           Sgraffito von Samson Ogiamen nach dem Herrand von Wildon-Schlussstein in der Pfarrkirche St. Stefan ob Stainz, Wildon. Foto: Kurt Maritschnegg

Der Schlussteil mit dem Bildnis von Herrand von Wildon, umgesetzt in ein Sgraffito, Wildon, Oberer Markt 93.

Foto: Maritschnegg

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Der akad. Maler Franz Weiss, 1921-2014, schuf 1978 dieses Fresko für das zum Wildoner Gemeindeamt gehörende Haus Hauptplatz 61. Foto: Kurt Maritschnegg

Herrand von Wildon bei der Ausstellung „Dichterleben“, Graz

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